Mathias Willemijns aus Belgien mit seinem Siegerkürbis. Foto: Blüba

Züchter aus ganz Europa kamen am Sonntag zur Europameisterschaft im Kürbiswiegen nach Ludwigsburg – das dickste Ding brachte mehr als eine Tonne auf die Waage. Die Zuschauer harrten mehrere Stunden aus. Die entscheidende Frage: Reicht es zum Weltrekord?

Ludwigsburg - Ein Kinderchor singt fröhlich „Kürbis, Kürbis, kugelrund, Kürbis, Kürbis, kerngesund“, während ein Bagger den nächsten Koloss auf die Waage hievt und die Fernseh-Moderatorin fast zu hyperventilieren beginnt – warum das alles? Richtig: Europameisterschaft im Kürbiswiegen in Ludwigsburg, im Blühenden Barock, und der SWR übertrug das Ganze am Sonntag sogar live in die trockenen Wohnzimmer. Die Zuschauer im Blüba selbst mussten hingegen einige Male die Schirme aufspannen und überdies Geduld mitbringen. Los ging es um 13.30 Uhr, erst am frühen Abend stand der Sieger fest. Es handelt sich um einen alten Bekannten: Mathias Willemijns aus Belgien ist mit seinem 1008 Kilogramm schweren Kürbis der neue und alte Europameister im Kürbiswiegen.

Schon 2016 hatte sich Willemijns den Titel gesichert, damals mit einem 1190,5 Kilogramm schweren Kürbis, womit er einen neuen Weltrekord aufstellte. Der hat nun weiterhin Gültigkeit. Einige der Riesenkürbisse werden nächstes Wochenende zu Kürbiskunstwerken geschnitzt.

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