Würth will vorerst nicht mehr in den USA investieren. Foto: dpa

Mit Blick auf Präsident Trump stoppt der Schraubenhersteller Würth seine Investitionen in den USA. Man will zunächst abwarten, ob Trump wiedergewählt wird.

Berlin/Künzelsau - Der Bauzulieferer Würth tritt mit Blick auf die Präsidentschaft von Donald Trump in den USA auf die Bremse. Er habe dafür gesorgt, „dass wir derzeit nicht mehr in den USA investieren“, sagte Firmenpatriarch Reinhold Würth der „Bild am Sonntag“. „Dort machen wir mit 1,8 Milliarden Euro 14 Prozent unseres Jahresumsatzes, trotzdem möchte ich das Engagement in Amerika nicht weiter vergrößern.“ Darauf angesprochen, ob Trump der Grund für die Entscheidung sei, sagte Würth: „In erster Linie wegen der allgemeinen, unsicheren politischen Lage. Ich habe gesagt, wir warten ab, ob Präsident Trump in vier Jahren wiedergewählt wird. Würth kehrt zurück, wenn er geht.“

Angaben, wann diese Entscheidung getroffen wurde und um welches Investitionsvolumen es geht, machte Würth nicht. Das Unternehmen war am Sonntag für Nachfragen nicht erreichbar. Würth ist als Schrauben-Großhändler bekannt, bietet aber eine breite Palette von Produkten der Befestigungs- und Montagetechnik.

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