Die Konzerte finden im Hof des Residenzschlosses Ludwigsburg statt. Foto: Pascal Thiel

Die Veranstalter reagieren auf die Ereignisse der letzten Wochen und verschärfen die Einlasskontrollen bei den Konzerten im Hof des Residenzschlosses.

Ludwigsburg - Wegen der Anschläge und des Amoklaufs in den vergangenen Wochen haben die Veranstalter der KSK Music Open ein neues Sicherheitskonzept angekündigt. Das Festival findet von Freitag, 29. Juli, bis Sonntag, 7. August, im Hof des Ludwigsburger Residenzschlosses statt. Besucher müssten sich auf längere Wartezeiten beim Einlass einstellen, weil dort verstärkt kontrolliert werde. Der Veranstalter bittet zudem, keine größeren Taschen, Rucksäcke, Handtaschen, Helme oder generell Gegenstände, die zum Konzertbesuch nicht benötigt werden, mitzunehmen. „Die schrecklichen Angriffe werden unsere Wachsamkeit erhöhen, sie dürfen aber nicht zu einer Einschränkung des Kulturbetriebs führen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Für die Taschenkontrollen ist ein privater Sicherheitsdienst zuständig, die Polizei kündigt aber an, dass ihre Beamten dabei helfen werden. Zudem soll die Polizeipräsenz allgemein verstärkt werden, sagt der Ludwigsburger Polizeisprecher Peter Widenhorn. Die verschärften Kontrollen gelten vom Auftaktkonzert an, das von der Pop-Gruppe Pur gegeben wird. Zeitlich wird sich laut Veranstalter nichts verschieben – der Einlass beginnt also wie auf den Tickets angegeben.

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