Für ihre Kritik am Lockdown hat Marlene Lufen viel Zuspruch bekommen. (Archivbild) Foto: dpa/Henning Kaiser

In einem Instagram-Video äußert Moderatorin Marlene Lufen ihre Zweifel am Corona-Lockdown – und erhält dafür viel Zuspruch. Am Montagabend zeigt Sat.1 nun eine Sondersendung.

Stuttgart - „Ich habe das Gefühl, dass wir in zwei, drei Jahren zurück gucken auf diese Zeit und denken, wir haben es falsch gemacht“, sagte Moderatorin Marlene Lufen in einem Instagram-Video zur Corona-Lage, das rund eine Woche nach der Veröffentlichung fast elf Millionen Aufrufe hat (Stand: 8. Februar, 15 Uhr). Am Montagabend bekommt Lufen nun eine Sondersendung um 20.15 Uhr auf Sat.1.

Auch in einer Pandemie hätten Menschen Depressionen, eine Suchterkrankung oder würden mit anderen Problemen kämpfen, die auch zum Tod führen, wie Lufen in dem Posting zu bedenken gab. Im Moment würden diese Aspekte zu wenig in Betracht gezogen und zu sehr auf die Infizierten- und Todeszahlen geblickt. Die „Sat.1-Frühstücksfernsehen“-Moderatorin übte zwar Kritik am Lockdown, distanzierte sich zugleich aber klar von Corona-Leugnern. Zuspruch fanden die Worte der Moderatorin durch Promis wie Bettina Zimmermann, Katja Burkard oder Sylvie Meis.

Im Live-Talk „Marlene Lufen: Deutschland im Lockdown“ möchte die Moderatorin mit ihren Gästen über mögliche Auswirkungen des Lockdowns wie Gewalt gegen Kinder, häusliche Gewalt, Suchterkrankungen, Depressionen und Vereinsamung diskutieren. Eingeladen sind unter anderem Kinderärztin Dr. Karella Easwaran und Bezirksschülersprecher Alexander Löher. Über Social Media können Zuschauer ihre Fragen stellen oder persönliche Erfahrungen teilen.

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