Die Kirchengemeinden im Strohgäu laden an Heiligabend zum Krippenspiel ein. Ein paar Beispiele gibt es in unserer Bilderstrecke. Foto: factum/Bach

Für viele gehört der Besuch des Krippenspiels an Heiligabend fest zum Weihnachtsprogramm dazu. Ein paar Beispiele aus Ditzingen, Gerlingen & Co gibt es in unserer Bilderstrecke.

Strohgäu - Maria und Josef, die Hirten und Könige kennt jeder – im wirklichen Mittelpunkt der Krippenspiele am Heiligen Abend aber steht die Weihnachtsbotschaft von Christi Geburt. 45 Kinder gestalten etwa in der katholischen Kirche Sankt Maria in Ditzingens Kernstadt die Feier mit und alle laden ein. Die Schüler erzählen die Geschichte „Der Kleine Hirte und der große Räuber“. Angelehnt an das Lukasevangelium basiert das Krippenspiel auf einer Bilderbucherzählung. Sechs Frauen der Gemeinde unter der Leitung von Anja Kerk haben mit den Kindern intensiv geprobt. Viele seien zum wiederholten Mal dabei, erzählt Kerk.

Großer Aufwand wird auch anderswo betrieben, wie in Gerlingen oder in Korntal. Dort wird im Stall des Schulbauernhofs der Brüdergemeinde ein großes Krippenspiel gezeigt, der Gottesdienst beginnt um 16 Uhr. Früh da zu sein lohnt sich: Im Stall ist nur begrenzt Platz.

Eine die Menschen verbindende Aktion zu Weihnachten hat sich Susanne Horwath aus Hemmingen ausgedacht: Sie hat in mühevoller Kleinarbeit 3000 Sterne aus Geschenkpapier gebastelt, die an Weihnachten an Gottesdienstbesucher in Hemmingen, Münchingen und Bietigheim verteilt werden. Horwath will damit ein Zeichen setzen für die Gemeinschaft aller Christen – egal, ob sie evangelisch, katholisch, neuapostolisch oder freikirchlich sind.

Die Termine aller Gottesdienste an Heiligabend finden Sie in unserer Weihnachtsausgabe.

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