Die geplanten Friedensgespräche zum Krieg in Syrien in der kasachischen Hauptstadt Astana könnten scheitern, „wenn wir die wachsende Gewalt nicht stoppen“, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu. Foto: Getty

Die Türkei hat der syrischen Regierung wiederholte Verletzungen der jüngsten Waffenruhe im Bürgerkrieg vorgeworfen. Der Iran müsse gegen diese Verstöße vorgehen, forderte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu.

Beirut - Die geplanten Friedensgespräche zum Krieg in Syrien in der kasachischen Hauptstadt Astana könnten scheitern, „wenn wir die wachsende Gewalt nicht stoppen“, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Am Dienstag hatten zehn Rebellengruppen die Vorbereitungsgespräche für die Friedensverhandlungen ausgesetzt, weil die Regierungstruppen das von ihnen gehaltene Barada-Tal angegriffen hätten, das für die Wasserversorgung der Hauptstadtregion Damaskus von großer Bedeutung ist.

Friedensverhandlungen im Januar geplant

Die Türkei unterstützt in Syrien Rebellen gegen Präsident Baschar al-Assad, Russland und der Iran stehen auf der Seite des syrischen Staatschefs. Die jüngste Waffenruhe im seit fast sechs Jahre tobenden syrischen Bürgerkrieg hatten Ankara und Moskau vermittelt. Falls die Ende Dezember in Kraft getretene Vereinbarung hält, sollen noch im Januar Friedensverhandlungen in Astana beginnen. Als Vermittler ist neben der Türkei und Russland der Iran vorgesehen.

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