Rauch von Luftangriffen der Syrischen Regierungstruppen über Douma einem Vorort von Damaskus. Foto: AP

Nach dutzenden Luftangriffen auf Stellungen der Rebellen gewinnen die syrischen Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad strategisch wichtige Gebiete zurück.

Beirut - In Syrien gewinnen die Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad in einer strategisch wichtigen Region Boden zurück. Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte vom Dienstag nahm die Armee vier Dörfer in der Ghab-Ebene ein. Diese grenzt an das Küstengebirge im Westen und damit an das wichtigste von Assad noch kontrollierte Gebiet. Der Rückeroberung der Dörfer seien in der Nacht Dutzende Luftangriffe auf Stellungen der Rebellen vorausgegangen. Ein syrischer Militärvertreter bestätigte das Vorrücken der Armee.

Aufständische verstärkt eingedrungen

In den vergangenen Wochen waren die Aufständischen verstärkt in die Ebene eingedrungen. Der Beobachtungsstelle zufolge kontrolliert Assad noch ein Viertel des Landes, einschließlich der wichtigsten Städte, wo die Mehrheit der Bevölkerung lebt. Den Großteil der nordwestlichen Provinz Idlib und wichtige Gebiete an der Südgrenze haben seine Truppen verloren. Im Mai hatte zudem die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) die in Zentral-Syrien gelegene Stadt Palmyra erobert.

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