Man verfolge eine moderne Verkehrspolitik, bei der man sich von der Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer leiten lasse, betonen die Grünen in Stuttgart. Foto: dpa

Sechs Monate vor der Gemeinderatswahl ist in Stuttgart der Wahlkampf voll entbrannt. Die Grünen im Gemeinderat wehren sich vehement gegen den Vorwurf der CDU, sie würden in Stuttgart einen „Kreuzzug gegen das Auto“ führen.

Stuttgart - Sechs Monate vor der Gemeinderatswahl ist in Stuttgart der Wahlkampf voll entbrannt. Die Grünen im Gemeinderat wehren sich vehement gegen den Vorwurf der CDU, sie würden in Stuttgart einen „Kreuzzug gegen das Auto“ führen. Weder die Grünen-Fraktion noch der grüne OB Fritz Kuhn führe einen solchen Kreuzzug. Man verfolge vielmehr eine moderne Verkehrspolitik, bei der man sich von der Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer leiten lasse. „Wir wollen bessere Luft, weniger Lärm und flüssigeren Verkehr“, erklärte Fraktionschef Peter Pätzold. Der erfolgreiche Tempo-40-Versuch an der Hohenheimer Straße zeige, dass alles zusammen möglich sei.

Noch im OB-Wahlkampf 2012 habe die CDU dem Grünen-Kandidaten Kuhn vorgeworfen, dass mit ihm die Pkw-Maut kommen würde, erinnerte Pätzold. Inzwischen sei die Bundestagsfraktion von CDU/CSU mit dem Stuttgarter Abgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Stefan Kaufmann dabei, eine bundesweite Maut einzuführen. Bei den Angriffen auf Kuhn verschweige die CDU, dass der Stuttgarter Fernsehturm „insbesondere auf Hinweise der Branddirektion und des Referats Recht, Sicherheit und Ordnung aufgrund von nachgewiesenen Brandschutzmängeln geschlossen wurde“. Branddirektion und Ordnungsreferat würden von CDU-Mitgliedern geführt.

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