Seit 2011 ist Winfried Kretschmann Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Er wurde im Mai 1948 geboren. Unsere Bilderstrecke zeigt Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Winfried Kretschmann ist 71 Jahre alt und tritt erneut als Ministerpräsidenten-Kandidat für die Grünen an. Er ist keineswegs der Einzige, der in durchaus fortgeschrittenem Alter ein politisches Spitzenamt ausfüllen will. Ein Überblick.

Stuttgart - Winfried Kretschmann hat sich entschieden: Der Ministerpräsident will es noch einmal wissen und tritt zur nächsten baden-württembergischen Landtagswahl an. Zum dritten Mal zieht er damit als Spitzenkandidat der Grünen in den Wahlkampf. Im Jahr 2021, wenn er sich gegen die 54-jährige CDU-Herausforderin Susanne Eisenmann behaupten muss, wird Kretschmann 73 Jahre alt.

Vielleicht nicht offen, aber doch verdeckt wird im Wahlkampf immer die Frage mitschwingen: Ist Winfried Kretschmann nicht zu alt für eine weitere, fünfjährige Legislaturperiode? Wird er dauerhaft den Strapazen eines politischen Spitzenamtes gewachsen sein? Oder wäre es besser, wenn er einer oder einem Jüngeren eine Chance gäbe?

Eine gesetzliche Altersbegrenzung gibt es nicht

Wie alt darf ein Spitzenkandidat sein? Formale, gar grundgesetzliche Vorschriften gibt es dafür nicht. Aber es gibt eine Vielzahl aktueller und historischer Beispiele, die zeigen, dass Politiker auch in fortgeschrittenem Alter eine starke Rolle spielen können.

In unserer Bildergalerie dazu geht es dabei nicht nur um den „Alten“, als der Konrad Adenauer in seinen späten Kanzlerjahren bezeichnet wurde.

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