Der Harthausener Trainer Sascha Gavranovic will am Sonntag nach dem Spitzenspiel jubeln Foto: Archiv Günter Bergmann

Der TSV Harthausen empfängt im Spitzenspiel den Primus FV Plochingen.

Harthausen - Wenn Wolfram Bunz, der Abteilungsleiter der Kreisliga-A-Fußballer des TSV Harthausen, vom „Spiel des Jahrzehnts“ spricht, dann meint er jenes, das an diesem Sonntag (15 Uhr) im Brandfeld steigt. Der gastgebende Tabellenzweite der Staffel 1 im Bezirk Neckar/Fils empfängt den Primus FV Plochingen. Heimmacht gegen ungeschlagenen Tabellenführer. Für die beiden Saison-Überflieger geht es dabei um nichts weniger als um die Vorentscheidung in Sachen Direktaufstieg. Bunz rechnet deshalb mit 300 Zuschauern.

Sieben Spieltage vor dem Saisonende haben die Harthausener um ihren Trainer Sascha Gavranovic sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter – dies bei einem weniger absolvierten Spiel. Ein Sieg nach dem 1:1 im Hinspiel Mitte Oktober ist also Pflicht, wenn sich die Harthausener noch eine Chance auf den direkten Durchmarsch in die Bezirksliga ausrechnen wollen. Ansonsten dürfte die Messe gelesen sein.

„Wenn wir gewinnen, wird der Druck auf die Plochinger größer, weil sie sich dann keinen Ausrutscher mehr erlauben dürfen“, sagt Gavranovic. Auf einen solchen sind die Harthausener, die die deutlich schlechtere Tordifferenz aufweisen, dann aber angewiesen, wenn sie sich selbst bis zum Schluss schadlos halten sollten

Personell sieht es beim Tabellenzweiten so gut aus wie schon lange nicht mehr. Das erste Mal in diesem Kalenderjahr hat Sascha Gavranovic die Qual der Wahl was seine Startformation betrifft.

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