Im Landkreis Ludwigsburg profitieren Kinder, Jugendliche und soziale Initiativen von vielfältigen Förderprogrammen – von Sprachprojekten bis zu Prävention und Streetwork.
Seit nunmehr 30 Jahren unterstützt die Stiftung „Jugendförderung, Arbeit und Soziales“ der Kreissparkasse Ludwigsburg soziale und bildungsorientierte Projekte im Landkreis. Insgesamt 5,67 Millionen Euro flossen in dieser Zeit an Initiativen und Einrichtungen. Die 1995 gegründete Stiftung verfügt heute über ein Kapital von 20 Millionen Euro und ist damit die größte der fünf Stiftungen des Instituts, heißt es in einer Pressemitteilung anlässlich des Jubiläums der Stiftung.
Der Stiftungsvorsitzende Landrat Dietmar Allgaier betont in der Pressemitteilung die bedeutende Rolle der Stiftung: Sie engagiere sich unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg der Kreissparkasse und richte ihr besonderes Augenmerk auf die Schwächsten in der Gesellschaft. Ziel sei es, Kindern und Jugendlichen faire Chancen, gute Bildung und eine tragfähige Basis für ihre Zukunft zu ermöglichen.
Schwerpunkt Sprachförderung
Dr. Heinz-Werner Schulte, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, unterstrich die enge Verwurzelung des Instituts in der Region. Neben dem regulären Leistungsangebot sei das nachhaltige Engagement vor Ort ein zentraler Beitrag des Hauses. Die Stiftung habe dabei vor allem im Bereich Bildung Akzente gesetzt.
Ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die Sprachförderung in Kindergärten und Grundschulen im Landkreis. Sprachkompetenz sei Grundvoraussetzung für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe, so die Botschaft der Verantwortlichen. Auch ältere sowie neu zugewanderte Kinder und Jugendliche profitieren über das Projekt „study4future“ von zusätzlichen sprachlichen Unterstützungsangeboten.
Darüber hinaus unterstützt die Stiftung laut Pressemitteilung ein breites Spektrum weiterer sozialer und präventiver Projekte – darunter den Kinderschutzbund, den Kinderhospizdienst, Theaterangebote für den Kreisseniorenrat, die Fahrradprüfung für Viertklässler bei der Kreisverkehrswacht, Gewaltpräventionsprogramme an Schulen, Streetwork sowie die Jobbrücke Freiberg. „Wer vorsorgt, statt nur nachzusorgen, schafft echten Mehrwert – heute und für die Zukunft“, betonte Allgaier abschließend.