Ralph Mülher wird neuer Schulleiter des Gymnasiums Neckartenzlingen (Kreis Esslingen). Seine Vorgängerin war schon 2022 in den Ruhestand verabschiedet worden. Wer ist der Neue?
Das Gymnasium Neckartenzlingen hat ab Freitag, 1. August, endlich wieder einen neuen Schulleiter. Nach dreijähriger Interimsleitung tritt Oberstudiendirektor Ralph Mülherr die Nachfolge von Barbara Teufel-Krischke an, die bereits zum 1. August 2022 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Das teilt das Regierungspräsidium Stuttgart mit.
Ralph Mülherr, 1970 in Meßkirch geboren, studierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Katholische Theologie und Sportwissenschaft auf Gymnasiallehramt. Nach dem Referendariat und dem Zweiten Staatsexamen am Seminar Tübingen wurde er 2007 am Rechberg-Gymnasium in Donzdorf (Landkreis Göppingen) in den Schuldienst des Landes Baden-Württemberg eingestellt. Seit 1. August 2020 leitet Ralph Mülherr die Bildungseinrichtung.
„Hier hat er sich in zahlreichen Bereichen zur Weiterentwicklung der Schule gewinnbringend engagiert. Zum Beispiel als Mitglied des örtlichen Personalrats, als Koordinator der Kooperationen mit den umliegenden Gemeinschaftsschulen und der Ganztagesbetreuung im Schulzentrum“, heißt es in der Mitteilung der Stuttgarter Behörde. Somit gewinne das Gymnasium Neckartenzlingen „einen erfahrenen Schulleiter, dem es an seiner bisherigen Schule gelungen ist, ein Gymnasium erfolgreich zu leiten und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln“.
Michael Quade, Schulreferent am Regierungspräsidium Stuttgart, hat Ralph Mülherr jetzt das Bestellungsschreiben von Kultusministerin Theresa Schopper übergeben und damit den Wechsel in den Landkreis Esslingen offiziell gemacht. In den vergangenen drei Jahren hatte die stellvertretende Schulleiterin Monika Scheubel die Aufgabe kommissarisch wahrgenommen. Derzeit lernen rund 670 Schülerinnen und Schüler aus Neckartenzlingen selbst sowie aus den umliegenden Gemeinden an dem Gymnasium, sie werden von 68 Lehrkräften unterrichtet.
Die Schule besteht seit 1969, begonnen hatte alles als sogenanntes Progymnasium mit einer Klasse und vier Lehrern, die vom Max-Planck-Gymnasium Nürtingen abgeordnet wurden. Der Unterricht für die 37 Schüler fand zunächst in Klassenräumen der Grund- und Hauptschule Neckartenzlingen statt, schrittweise erfolgte dann der Ausbau zum Vollgymnasium.