Der Ausbau des E-Ladesäulennetzes ist eine der Maßnahmen, mit denen die Stadt Wendlingen zur Klimaneutralität kommen will. Foto: kd

Die Stadt Wendlingen hat ihr Klimaschutzkonzept fortgeschrieben und einen knapp 140 Seiten starken Maßnahmenkatalog erstellt. Das Ziel: eine klimaneutrale Verwaltung bis 2040.

Die Stadt Wendlingen hat ihr Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2014 mit Fördermitteln des Bundes überarbeitet, jüngst wurde das knapp 140 Seiten starke Schriftwerk im Gemeinderat vorgestellt. Eines der Ergebnisse: Nach wie vor ist der Verkehr, dazu zählen auch die Emissionen des Durchgangsverkehrs auf der A8 und der Schwerlastverkehr, mit das dickste Problem in der Stadt.

 

„Insgesamt wurden 33 Maßnahmen ausgearbeitet“, sagte Wendlingens Klimaschutzmanager Harald Grabner. Ganz oben steht dabei die klimaneutrale Verwaltung, den mit Unterzeichnung des Klimaschutzpakts des Landes hat sich die Stadt verpflichtet, dieses Ziel bis 2040 zu erreichen. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Reduzierung des Endenergieverbrauchs der städtischen Liegenschaften, die rund 73 Prozent der städtischen Emissionen verursachen. Dazu kommen stadtplanerische Maßnahmen wie etwa mehr Dachbegrünung und Nachverdichtung im Bestand und die Förderung der nachhaltigen Mobilität über Stärkung des Fuß- und Radverkehrs sowie des ÖPNV. „Auch Angebote zum Carsharing und der Ausbau des E-Ladesäulennetzes gehören dazu“, erklärte Grabner.

„Wir müssen von den fossilen Brennstoffen wegkommen, da geht kein Weg dran vorbei – wir dürfen uns nicht abhängig machen“, kündigte Wendlingens Bürgermeister Steffen Weigel an – vor allen Dingen mit Blick auf die aktuellen Geschehnisse in anderen Ländern.