Kreis Böblingen Grippe schlägt in Kindergärten zu

Von rmu 

Wer an Grippe erkrankt ist, der bleibt am besten im Bett. Foto: dpa
Wer an Grippe erkrankt ist, der bleibt am besten im Bett. Foto: dpa

Das Gesundheitsamt des Landkreises verzeichnet derzeit viele Grippe-Fälle in hiesigen Kindergärten. Dessen Leiterin rät deshalb auch jetzt noch zur Impfung.

Böblingen - Die Grippewelle ist offenbar in den Kindergärten im Landkreis Böblingen angekommen. Das berichtet das Landratsamt. Demnach seien beim Gesundheitsamt aus vielen Kindergärten Meldungen eingegangen, dass gerade jüngere Kinder derzeit häufig unter Husten und hohem Fieber litten.

Die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass es sich dabei um den echten Grippevirus, die sogenannte Influenza handele, berichtet Dennis Ritter, der Sprecher des Landratsamts. Heidi Kalmbach-Heinz, die Leiterin des örtlichen Gesundheitsamts, rät daher, sich auch jetzt noch gegen Grippe impfen zu lassen: „Ich empfehle den vierfach Grippeimpfstoff.“

Erkrankte sollen zuhause bleiben

Gerade bei Kleinkindern, Schwangeren und älteren Personen bestehe ein erhöhtes Risiko für einen komplizierten Krankheitsverlauf. „Für solche Risikogruppen einer Grippe übernehmen die Krankenkassen in der Regel die Kosten einer Impfung.“ Bis diese wirksam werde, brauche es allerdings zehn bis 14 Tage.

Deshalb sollten gesunde Personen Heidi Kalmbach-Heinz zufolge größere Menschenansammlungen meiden und vor allem Abstand zu bereits Erkrankten halten. Diejenigen, bei denen die Grippe bereits ausgebrochen sei, sollten bis zu ihrer vollständigen Genesung zuhause bleiben, da auch noch rund fünf Tage nach Beginn der Krankheit eine Ansteckungsgefahr bestehe.

 

 

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