Kraftklub. Klicken Sie sich durch die Bilder vom Konzert. Foto: Promo

Dieselben Lieder in größeren Hallen: Die Chemnitzer Band Kraftklub hat beim Konzert im ausverkauften LKA die Fans begeistert.

Stuttgart - Die Erfolgsgeschichte von Kraftklub geht weiter. Als die Band im Dezember 2011 in Stuttgart spielte, war die Röhre ausverkauft, obwohl die Indierocker aus Chemnitz nicht einmal ein Album veröffentlicht hatten. Vielen kannten sie damals von kleinen Festivalauftritten oder als Toursupport der Beatsteaks. Mittlerweile haben sie ihr erstes Album „Mit K!“ veröffentlicht, das im Januar auf Platz eins der deutschen Charts landete, spielen die gleichen Lieder wie vor einem Jahr und begeistern die Massen umso mehr. Am Donnerstag ist ihre Show im LKA ausverkauft. Mehr noch: Wegen der hohen Nachfrage spielen Kraftklub sogar ein Zusatzkonzert am 29. Oktober, wieder im 1500 Zuhörer fassenden LKA.

Immer noch mischt die Band aus Indierock und Deutschrap Mithüpf- und Mitklatschhymnen zusammen. Im ersten Lied „Ritalin“ versichert Felix Brummer, „die letzten Tabletten sind sechs Jahre her“, während er vor einem wild leuchtenden Buchstaben K über die Bühne hüpft und tanzt. „Wir sind zu jung für Rock’n’Roll“ und „Wir sind geboren im falschen Jahrzehnt“, singt Felix Brummer zu einer Musiker, die Pogotänzer und Discogänger gleichermaßen anspricht. Und für die älteren Rocker, die sich unter das eher jüngere Publikum gemischt haben, spielen Kraftklub, gemeinsam mit ihrer schwedischen Vorband The Durango Riot, den Ramones-Klassiker „Blitzkrieg Bop“.

Noch gibt es Karten für das Zusatzkonzert am 29. Oktober. Es wäre aber erstaunlich, wenn nicht auch dieser Auftritt schon bald ausverkauft ist. Wenn die Musiker so weiter machen, werden sie – schon beim nächsten Gastspiel in Stuttgart – schon wieder in eine größere Halle ausweichen müssen.

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