Judeko-Bild vom vergangenen Jahr: Amalia Hösl (zweite von links), Jona Hartleb (Mitte), Meryem Aydin (zweite von rechts) und Sprecher Mattis Schulte (rechts außen) verlassen die Judeko nun. Foto: Archiv/Horst Dömötör

Die Judeko stellt sich neu auf und bereitet die Eröffnung des Skateparks Ende Juni vor.

Ab wann sei man „denn fertig“ und „wann wird gefeiert“, fragte die Oberbürgermeisterin Ursula Keck am Donnerstag während der Judeko-Sitzung. Es ging dabei natürlich darum, wann der niegelnagelneue Skatepark einsatzbereit ist. Der leicht scherzende Unterton der Rathauschefin war aber wohl der Tatsache geschuldet, dass noch ein bisschen Arbeit bis dahin zu tun ist – aber auch klar ist, wie sehr viele vor allem junge Kornwestheimer und Kornwestheimerinnen dem Event Skateparkeröffnung entgegenfiebern.

 

Die Terminfrage beantwortete sodann Dirk Maisenhölder, Fachbereichsleiter Tiefbau und Grünflächen der Stadt. Am 29. Juni solle gefeiert werden. Geplant seien auch Bands, ein mexikanischer Foodtruck solle Leckereien ausgeben, ergänzte Uschi Saur, Leiterin der Abteilung Jugend im Rathaus.

Eine besondere Judeko-Sitzung war es nicht vorrangig, weil beim 250 000-Euro-Großprojekt Skatepark alles nach Plan läuft, sondern, weil mehrere – auch um dieses Projekt – verdiente Mitglieder der Jugenddelegation ausscheiden und Platz machen für den Nachwuchs. Allen voran geht Mattis Schulte, der als Sprecher zuletzt das Gesicht der Delegation war. Er wird wohl demnächst zum Studium aufbrechen. Ebenfalls verliert die Judeko Luca Di Paolo, der ebenfalls als Sprecher aktiv war, Jona Hartleb, Amalia Hösl, Elias Kermele und Meryem Aydin.

Oberbürgermeisterin Ursula Keck dankte den jungen Demokraten für ihren Einsatz und hob hervor, dass sich die Judeko in den vergangenen zwei Jahren ihres Bestehen bereits einen guten Namen in der Stadt gemacht habe. Neu im Gremium sind nun Merit Baumgärtner, Erdem Bulmus, Eliana Lakovidou, Lee-Van Maier, Vidya Punani, Leon Steinmetz, Angela Verdoscia, Hanna Mehic. Weiterhin mit dabei – und damit nun die alten Hasen der Judeko – sind Anna Rosenberger, Penelope Eismann, Hazal Düzdemir und Julian Kämmle.

Derzeit hat die Judeko damit zwölf ehrenamtliche Mitglieder. Besonders spannend wird es indes 2023. Dann sollen die Delegierten erstmals richtig gewählt werden, zurzeit arbeitet eine Projektgruppe an den genauen Abläufen.