Mehrere Sportler gaben am Funsportzentrum ihr Bestes. Foto: Peter Meuer

Sportler sammeln am Funsportzentrum des SV Kornwestheim Geld mit einer Sportchallenge.

Ricardo Di Biccare lockert seine Muskeln. „25 habe ich schon geschafft“, sagt der 24-Jährige. Er meint Klimmzüge. „Da geht aber noch etwas“, ist er überzeugt und Daniel Hönes, 22 Jahre alt, nickt. Schließlich, so sind sich die beiden Sportler einig, geht es hier um den guten Zweck – da lohnt die Anstrengung. Dann machen sie sich wieder bereit: Die nächste Runde an den Stangen neben dem Funsportzentrum Kornwestheim warten schon.

 

Genau 1602 Klimmzüge schaffen die Sportler am Ende – neben Di Biccare und Hönes ist noch rund ein halbes Dutzend weiterer „Klimmzügler“ mit dabei. Das Sportevent ist Teil des SVK-Spendentriathlons, der am Montag begann. Für jeden Klimmzug spendet der SVK zehn Cent an die Hilfsorganisation „Stelp – supporter on site“, die geflüchtete Menschen – natürlich derzeit auch aus der Ukraine – unterstützt. Gut 160 Euro sind also bereits zusammengekommen, berichten die Trainer Max Kleb und Willy Kraus. Die Idee, so berichten sie, wurde im Team des Funsportzentrums entwickelt.

Weiter geht es am Mittwochabend, sagt Max Kleb. Dann steigt Teil zwei des Spendentriathlons mit einer Ruderchallenge im Funsportzentrum an der Bogenstraße. Wer 100 Meter schafft, „errudert“ jeweils 40 Cent. Los geht es wieder um 18.30 Uhr. „Wir freuen uns, wenn viele Leute kommen und mitmachen“, sagt Max Kleb – zumal das ja auch eine Menge Spaß mache.