Der Umzug 2019 Foto: Archiv/Peter Meuer

Die Stadt sperrt am Sonntag wieder mehrere Straßen für die Narren.

Kornwestheim - Am kommenden Sonntag, 2. Februar, ziehen wieder die Närrinnen und Narren beim großen Kornwestheimer Fasnets-Umzug durch die Straßen der Stadt. Er führt vom Marktplatz über die Stuttgarter Straße in die Jakob-Sigle-Straße, dann weiter über die Beethoven- und Stotzstraße, die Zeppelinstraße, die Ludwig-Herr-Straße und schließlich wieder von der Hohenstaufenallee zurück zum Marktplatz. Los geht es diesmal bereits um 13.11 Uhr statt wie in der Vergangenheit um 14.11 Uhr – die Narren wollen zeitig anfangen, weil sich viele Gruppen und Vereine angemeldet haben. Die Stadtverwaltung weist darüber hinaus darauf hin, dass die genannten Straßen während des Umzugs voll gesperrt sind, Umleitungen sind ausgeschildert. Fahrer aus Richtung Stuttgart werden demnach über die Lindenstraße, die Stammheimer Straße, die Bahnhofstraße und die Jakobstraße umgeleitet, Fahrer aus Richtung Ludwigsburg entsprechend andersherum.

 

Auch gibt es während des närrischen Lindwurms Parkverbote in den betreffenden Straßen. Im vergangenen Jahr hatte nicht jeder Autobesitzer das auf dem Schirm. Während des Umzugs 2019 standen rund 40 Fahrzeuge im zeitweise eingerichteten Halteverbot. 18 Autos musste die Stadt am Ende sogar abschleppen lassen, bevor die Narren losziehen konnten.

Natürlich hofft man in der Stadtverwaltung, dass die Zahl der Falschparker diesmal geringer sein wird. Dennoch muss die Strecke frei sein. „Wir informieren über die Presse und unsere Internetseite über die Umleitungen und das Halteverbot“, heißt es aus der Pressestelle der Verwaltung. „Darüber hinaus werden in den entsprechenden Bereichen 72 Stunden vor der Veranstaltung Hinweisschilder zum Halteverbot aufgestellt“, heißt es weiter.

„Bevor wir aber überhaupt ein Fahrzeug versetzen, versucht das Team unseres Gemeindevollzugsdienstes den Halter zu kontaktieren. Das Abschleppen wird von uns lediglich als letztes Mittel angewandt.“ Falls doch ein Fahrzeug entfernt werden müsse, dann weil die Gruppen und Wagen eben sonst eventuell nicht genug Platz haben, um vorbei zu kommen. „Es dient auch dem Schutz des Eigentums vor Beschädigung der Fahrzeuge“, heißt es ergänzend aus der Pressestelle.