Die Anschlussstelle Nord wird gesperrt (Symbolbild). Foto: Pixabay/Pixabay

An der Gumpenbachbrücke werden ab Mittwoch die neue Lärmschutzwände installiert.

Kornwestheim - Eigentlich sollten sie schon im Oktober des vergangenen Jahres installiert werden, die Lärmschutzwände auf der Westseite der Gumpenbachbrücke. Aber dann machten Lieferschwierigkeiten dem Regierungspräsidium Stuttgart einen Strich durch die Rechnung. Nun sind die Bauteile aber eingetroffen, und in der zweiten Wochenhälfte sollen sie eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um sechs Meter hohe, nach Angaben des RP hochabsorbierende Lärmschutzwände. Auf der Ostseite sind sie bereits installiert – und von Graffitikünstlern als Sprühfläche entdeckt worden.

Lesen Sie aus unserem Angebot: Die alte Brücke ist gesprengt worden

Der Einbau der Lärmschutzwände macht eine Sperrung der Auffahrt an der Anschlussstelle Kornwestheim-Nord (Fahrtrichtung Stuttgart) erforderlich – und zwar in dieser Woche in den Nächten von Mittwoch auf Donnerstag und von Donnerstag auf Freitag jeweils von 21 bis 5 Uhr. Autofahrer, die von der Aldinger Straße auf die B27 abbiegen wollen, werden über die Pfarrer-Hahn-, Lange- und Stuttgarter Straße zur Anschlussstelle Süd geleitet.

Damit rückt die Fertigstellung der Gumpenbachbrücke, die das Täle im Kornwestheimer Osten überquert, näher heran. Im Oktober des vergangenen Jahres konnte bereits der Verkehr in beide Fahrtrichtungen auf die neue westliche Brücke umgelegt werden. Anschließend wurde die alte östliche Brücke gesprengt und mit der Errichtung der endgültigen Widerlager sowie der Gründung für die neue östliche Brücke begonnen.

Lesen Sie aus unserem Angebot: Die nächsten Brücken warten schon

Einer der letzten Schritte wird die Verschiebung der Ostbrücke sein. Sie muss um zehneinhalb Meter Richtung Westen bugsiert werden. Das soll im Laufe des Frühjahrs geschehen. Auf einer Betonschiene wird sich die 2500 Tonnen schwere Brücke, die um ein paar Millimeter angehoben werden muss, fortbewegen. Das Regierungspräsidium Stuttgart geht davon aus, dass die knapp elf Meter in gut zwei Stunden zurückgelegt werden können.