Von links: David Weltzien, Chef von DB Regio im Land, Hans-Peter Sienknecht, kaufmännischer Geschäftsleiter für die Go-Ahead Baden-Württemberg, Go-Ahead-Deutschlandchef Stefan Krispin, Winfried Hermann Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Die DB Regio AG überlässt dem britischen Unternehmen Go Ahead für mehrere Stecken in Baden-Württemberg bis zu 30 Lokführer.

Stuttgart - Die DB Regio AG wird für das britische Unternehmen Go Ahead auf mehreren Stecken in Baden-Württemberg per Werkvertrag bis zu 30 Lokführer zur Verfügung stellen. Die Kooperationsvereinbarung dazu haben Vertreter beider Unternehmen und Minister Winfried Hermann (Grüne) am Donnerstag im Verkehrsministerium unterzeichnet. Sie hat eine Laufzeit von drei Jahren. Go Ahead hatte die vom Land ausgeschriebenen Verkehre von Stuttgart nach Ulm, Aalen, Crailsheim, Karlsruhe und Würzburg erhalten, die zuvor von der DB Regio bedient worden waren. Man starte im Juni mit 80 und benötige bis Dezember 180 Lokführer, so Go-Ahead-Deutschlandchef Stefan Krispin. Das Unternehmen bilde selbst aus und schule auf den neuen Fahrzeugen des Schweizer Herstellers Stadler, von denen bisher zwei ausgeliefert seien. Bis Ende April sollen alle 28 Züge zur Verfügung stehen. Nach dem Verlust des Großauftrags habe man einen Pool an Fahrzeugführern aufgebaut, der flexibel im Land eingesetzt werden könnte, so David Weltzien, Chef von DB Regio im Land.

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