Warren Haynes, begnadeter Bluesrock-Gitarrist, kommt am Samstag nach Winterbach. Foto: Emily Butler

Am Samstag erwartet Konzertgänger in Winterbach ein besonderes Schmankerl: Der Grammy-Gewinner Warren Haynes spielt in der Salierhalle.

Am Samstag, 12. Juli, erwartet die Salierhalle in Winterbach einen besonderen Gast: Warren Haynes, Gitarrist von Rang und Namen, kommt mit seiner Soloband ins Remstal. Haynes, bekannt für seine Arbeit mit den Allman Brothers und Gov’t Mule, verspricht einen Abend mit vielseitigem Bluesrock und Einflüssen aus Folk und Soul.

 

Warren Haynes zählt zu den einflussreichsten Gitarristen und Songwritern der amerikanischen Rock- und Blues-Szene. Berühmt wurde er als Mitglied der Allman Brothers Band, später gründete er Gov’t Mule. Der Grammy-Gewinner hat mit Künstlern wie Eric Clapton, David Gilmour, Bob Dylan und den Grateful-Dead gearbeitet. Als Solokünstler ist Haynes sehr vielseitig – irgendwo zwischen Southern Rock, Soul, Folk und Blues.

In einem Interview mit unserer Zeitung hat der Musiker schon einen Einblick in das Programm des Abends gegeben: „Wir spielen Stücke von all meinen Soloalben. Wir machen auch ein paar Gov’t-Mule-Songs und ein paar Allman-Brothers-Stücke“, so Haynes. Konzertbesucher dürfen sich also auf einen Querschnitt durch seine musikalische Karriere freuen.

Tickets für Warren Haynes gibt es nur noch an der Abendkasse

Die Salierhalle öffnet am 12. Juli um 19 Uhr ihre Tore, Konzertbeginn ist um 20 Uhr. Karten waren im Vorverkauf für 54 Euro erhältlich, an der Abendkasse kosten sie 56 Euro. Wichtig für Ticketkäufer: Die Eintrittskarten werden nicht mehr per Post verschickt, sondern können am Veranstaltungsabend an der Kasse abgeholt werden.

Warren Haynes’ Karriere ist geprägt von Vielseitigkeit und Experimentierfreude. Von seinen Anfängen im Southern Rock der Allman Brothers bis hin zu den blueslastigen Improvisationen mit Gov’t Mule hat er stets seinen eigenen Weg gefunden. Sein aktuelles Soloalbum „Million Voices Whisper“ zeigt eine neue Facette des Künstlers, die von Soul-Einflüssen geprägt ist.

Das Album ist vom Tonfall her deutlich positiver als vorige Werke des Künstlers. Haynes hat dies im Interview unter anderem mit seiner Stimmung zur Corona-Zeit erklärt: „Ich wollte kein Album machen, das ich mir in fünf Jahren anhöre und mit einem schlechten Gefühl verbinde“, so Haynes.