Eine deutsch-französische Begegnung mit dem Quartett Jazz Franco-Allemand wird am 12. März in Leonberg geboten. Foto: Veranstalter

Das Quartett Jazz Franco-Allemand mischt französische und deutsche Einflüsse zu einem scharfen Cocktail, der am 12. März im Jazzclub Leonberg serviert wird.

Frankreich ist für viele Deutsche ein Sehnsuchtsland. Und tatsächlich gibt es nicht nur wegen der Lebensart und des Essens viele mentale Brückenschläge über den Rhein. Das Quartett Jazz Franco-Allemand bringt klangvoll zusammen, was durch eine lange musikalische Freundschaft verbunden ist: Die kreative Energie der Pariser Jazzszene trifft auf die stilistische Offenheit Süddeutschlands – kraftvoll swingend und groovender Jazz voller Improvisationsfreude.

 

Am Donnerstag, 12. März, sind die zwei französischen und zwei deutschen Musiker um 19.30 Uhr zu Gast beim Leonberger Jazzclub in der Steinturnhalle. Im Zentrum steht der französische Flötist und Saxofonist Hervé Meschinet de Richemond, dessen Klangfarbenreichtum von klassischem Lyrismus bis zu expressivem Modern Jazz reicht. Gemeinsam mit dem renommierten Pianisten William Lecomte – bekannt durch seine Arbeit mit Jean-Luc Ponty – bildet er das französische Rückgrat der Formation.

Auf deutscher Seite sorgen Jens Loh am Kontrabass und Hans Fickelscher am Schlagzeug für einen geerdeten, dynamischen Puls. Beide sind feste Größen der deutschen Jazzszene und bringen eine rhythmische Raffinesse ein, die das transnationale Klangbild des Quartetts prägt.

Das Repertoire besteht aus Eigenkompositionen und zeitgenössischen Jazzstücken, die mit atmosphärischer Tiefe, melodischem Reichtum und spielerischer Virtuosität begeistern: Ein Dialog zwischen zwei Jazzkulturen, bei dem das Verbindende im Mittelpunkt steht.

Jazz Franco-Allemand

Konzert
Donnerstag, 12. März, 19.30 Uhr, Leonberg, Steinturnhalle, Steinstraße 5, Parken am Hallenbad oder Festplatz

Karten
Vorbestellung über www.jazzclub-leonberg.de: 15 Euro; Abendkasse 17 Euro, ermäßigt 10 und 7 Euro.