Die libyschen Aufständischen geraten immer mehr unter Druck. Foto: dpa

Die Maßnahmen sollen am Freitag bei einem Sonder-Gipfeltreffen offiziell beschlossen werden.

Brüssel - Die Europäische Union verschärft ihre Sanktionen gegen Libyen. Die Vertreter der 27 EU-Regierungen einigten sich am Dienstag in Brüssel darauf, das Vermögen einer Reihe von libyschen Finanzunternehmen einzufrieren. Nach Angaben von EU-Diplomaten gehört auch die Libysche Investment Behörde (LIA), die in mehreren EU-Staaten und in den USA an Firmen beteiligt ist, zu den betroffenen Unternehmen.

Mit diesem Schritt werden die bisherigen EU-Sanktionen erweitert. Sie sehen Einreiseverbote gegen den libyschen Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi sowie 25 andere Führungsgestalten des Regimes ebenso vor wie das Einfrieren von deren Vermögen in der EU. Die verschärften Sanktionen sollen an diesem Freitag bei einem Sonder-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der EU offiziell beschlossen werden.

Vor dem Einfrieren der Vermögenswerte der Finanzunternehmen hatte Malta Aufklärung darüber verlangt, was dies für Unternehmen bedeuten könne, an denen libysche Investoren beteiligt seien.

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