Nach weniger als einer Minute brachte Konstantinos Mavropanos den VfB Stuttgart gegen den Zweitligisten per Kopf in Führung. Foto: Baumann/Julia Rahn

Schnell, schneller, Konstantinos Mavropanos? Nicht ganz. Der Innenverteidiger des VfB Stuttgart ließ sein Team gegen den Hamburger SV zwar schon nach 45 Sekunden jubeln, die Bestmarke aus dem Jahr 2012 besteht aber weiterhin.

Der VfB Stuttgart hat sich am Donnerstagabend im Hinspiel der Relegation gegen den Hamburger SV eine sehr gute Ausgangslage erspielt. Mit einem 3:0-Vorsprung starten die Weiß-Roten am Montag (20.45 Uhr/Liveticker) in das Rückspiel im Volksparkstadion.

 

Lange bevor Josha Vagnoman (51.) und Serhou Guirassy (54.) den Spielstand per Doppelschlag erhöhten, hatten die Stuttgarter den Grundstein für den Heimerfolg gelegt. Denn bereits in der Anfangsminute landete der Ball im Tor von HSV-Schlussmann Daniel Heuer Fernandes. Konstantinos Mavropanos schraubte sich nach dem Eckball von Borna Sosa hoch und köpfte ein. Nach 45 Sekunden lagen die Hanseaten bereits zurück.

Mavropanos schrammte nur 20 Sekunden an einem neuen Rekord vorbei. Denn der 25-jährige Innenverteidiger des VfB erzielte mit seinem Treffer das zweitschnellste Tor in der Historie der Bundesliga-Relegation, die bereits von 1982 bis 1991 ausgetragen und zur Saison 2008/09 wieder eingeführt wurde.

Als Fortuna Düsseldorf den Sprung in die Bundesliga erreichte

Nur ein Spieler durfte mit seinem Team noch früher jubeln als der Grieche: Maximilian Beister. Der heute 32-jährige Angreifer, der damals im Trikot von Fortuna Düsseldorf auflief, traf 2012 im Rückspiel gegen Hertha BSC schon nach 25 Sekunden durch einen platzierten Distanzschuss zum 1:0. Die Partie endete 2:2. Da die Rheinländer zuvor in Berlin mit 2:1 gewonnen hatten, stiegen sie auf.