Mit Radschnellwegen will der Bund die Pendler dazu bewegen, öfter das Fahrrad zu nehmen. Foto: dpa

Mit Fahrrad-Autobahnen will der Bund die Pendler dazu bewegen, mit dem Rad ins Büro zu fahren. Dafür sind die Mittel für Radwege offenbar nahezu verdoppelt worden.

Düsseldorf/Mannheim - Der Bund will neue Fahrrad-Schnellwege für Berufspendler bauen. „Erstmals fördert der Bund im Jahr 2017 besondere Radschnellwege mit zusätzlichen 25 Millionen Euro“, sagte Verkehrs-Staatssekretär Norbert Barthle der „Rheinischen Post“. Das seien „kleine Fahrradautobahnen“, auf denen Pendler „ohne Ampeln und Kreuzungsverkehr“ fahren könnten. „Um den Fahrradverkehr weiter zu fördern, hat der Bund seine Mittel für Radwege von 60 auf 100 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt“, sagte Barthle.

An diesem Montag beginnt in Mannheim der 5. Nationale Radverkehrskongress, der unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministeriums steht. Fachleute aus dem In- und Ausland präsentieren unter anderem Konzepte für eine moderne Radverkehrsinfrastruktur in Städten.

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