Am Wahlsonntag wurde nur eine Prognose bekannt gegeben. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Am Wahlsonntag gab es eine Prognose, am Montag werden die Stimmzettel ausgezählt. Das vorläufige amtliche Endergebnis der Kommunalwahl in Stuttgart steht damit aber noch immer nicht fest.

Stuttgart - Die Kandidaten für die Kommunalwahl in Stuttgart müssen noch bis zum morgigen Dienstag um 16 Uhr zittern. Erst dann wird das vorläufige amtliche Endergebnis in der Landeshauptstadt feststehen. An diesem Montag erfasst das Wahlamt alle Stimmzettel, die unverändert abgegeben worden sind. Auf die also keine Kandidaten anderer Parteien oder Wählervereinigungen übertragen worden sind.

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Diese sogenannte Stimmzettelergebnis wird um 16 Uhr mitgeteilt. Danach können sich durchaus noch Verschiebungen ergeben, wie es 2014 der Fall war. Damals hätten der CDU nur nach dem Stimmzettelergebnis 18, den Grünen 16 Sitze zugestanden, die SPD hätte acht, die FDP drei erhalten. Das amtliche Endergebnis sah aber so aus: CDU 17, Grüne 14, SPD 9, FDP 4 Sitze.

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Grundstürzend ändern wird sich am Desaster für die CDU und dem Höhenflug der Grünen in Stuttgart aber kaum etwas. Nach einer Prognose des Meinungsforschungsinstituts Infratest-dimap im Auftrag des SWR erreicht die Öko-Partei 27,8 Prozent und überflügelt damit die CDU, die von 28,3 auf 19,3 Prozent absackt. Innerparteiliche Debatten über die Strategie sind bei der CDU zu erwarten. Die Auszählung aller Stimmen übernehmen insgesamt 1500 Beschäftigte der Stadt an 500 PC-Arbeitsplätzen.

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