Wie es künftig im Leonberger Rathaus weitergeht, ist nicht absehbar. Foto: Simon Granville/e

Schmids Erfolg und Cohns Niederlage bei der Kreistagswahl werden das Machtgefüge im Rathaus beeinflussen

Mit schwäbischer Zurückhaltung könnte man das Leonberger Ergebnis der Kreistagswahl bemerkenswert nennen. Tatsächlich aber ist es ein politisches Erdbeben, dessen Folgen noch gar nicht absehbar sind. Das betrifft gar nicht den Kreistag als solchen, in dem nun mit Klaus Brenner ein weiterer Planungsexperte und mit Josefa Schmid eine Politikerin, die schon vielfältige Erfahrungen gemacht hat, sitzen. Nachhaltige Auswirkungen kann die Wahl der zwangsbeurlaubten Ersten Bürgermeisterin und des Baubürgermeisters, vor allem aber die Nichtwahl des Oberbürgermeisters, auf das politische Machtgefüge in Leonberg selbst haben.