Vorm Opernhaus protestiert Greenpeace gegen Strom aus Kohle Foto: Lichtgut

In Stuttgart sind laut Polizei rund 30 Demonstranten vorm Opernhaus zusammengekommen, um sich bei einer friedlich verlaufenen Kundgebung für die Einhaltung der bundesweiten Klimaziele einzusetzen; Deutschland will den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 um 40 Prozent zu senken.

Stuttgart - In 35 Städten hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace am Samstag gegen die Stromgewinnung aus Kohle demonstriert. In Stuttgart sind laut Polizei rund 30 Demonstranten vorm Opernhaus zusammengekommen, um sich bei einer friedlich verlaufenen Kundgebung für die Einhaltung der bundesweiten Klimaziele einzusetzen; Deutschland will den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 um 40 Prozent zu senken. „Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) muss den Ausstieg aus der Kohlekraft vorantreiben, sonst ist das Ziel nicht zu erreichen. Alles andere wäre nach dem jüngsten Weltklimareport eine Kapitulation“, sagt Nicole Spiess von der Greenpeace-Gruppe in Stuttgart. Insbesondere die nach wie vor betriebenen Braunkohlekraftwerke seien klimaschädlich.

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