Der Vater wurde wegen des Verdachts auf Körperverletzung verhaftet. (Symbolbild) Foto: dpa

Ein Vater soll mit einem Luftgewehr auf seinen eigenen, acht Monate alten Sohn geschossen haben, weil dieser weinte. Die Mutter fand ihr Kind mit blutenden Wunden.

Tokio - In Japan soll ein Vater mit einem Luftgewehr auf sein weinendes Baby geschossen haben. Wie japanische Medien am Dienstag meldeten, wurde der aus dem Ausland stammende Vater in der Provinz Hyogo wegen Verdachts der Körperverletzung festgenommen. Weil sein acht Monate alter Sohn zu Hause so laut geweint habe, habe er geschossen, wurde der 23-Jährige nach seiner Festnahme zitiert.

Das Baby habe Verletzungen an Wange und Stirn erlitten. Als die später am Tag nach Hause gekehrte Mutter die blutenden Wunden bemerkte, brachte sie das Baby ins Krankenhaus. Dort schöpfte man wegen der Art der Verletzungen Verdacht und informierte die Provinzverwaltung, hieß es.

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