Die Polizei wurde sofort verständigt (Symbolbild). Foto: dpa/Silas Stein

Zwei kleine Jungs haben am Donnerstagvormittag eine vermeintlichen Überfall auf ein Juweliergeschäft beobachtet und dafür gesorgt, dass die Polizei verständigt wurde. Der Vorfall stellte sich dann aber als schlechter Scherz unter Freunden heraus.

Köngen - Alles richtig gemacht haben zwei kleine Jungs am Donnerstagvormittag in Köngen, als sie einen vermeintlichen Raubüberfall wahrnahmen, der sich glücklicherweise als schlechter Scherz unter Freunden herausstellte. Laut Polizeiberichten waren die neun und zehn Jahre alten Kinder gegen 11.30 Uhr mit ihren Fahrrädern unterwegs, als sie einen maskierten Mann in ein Juweliergeschäft stürmen sahen. Beim Aufstoßen der Tür schrie der Maskierte „Überfall“.

Die Jungs radelten schnell weiter und sprachen die nächste Person an. Gemeinsam gingen sie dann in ein Geschäft, von wo aus die Polizei per Notruf verständigt wurde. Als die erste Polizeistreife nur wenige Minuten später vor Ort eintraf, kam den Beamten der Besitzer des Juweliergeschäfts sofort entgegen. Es stellte sich heraus, dass ein Freund, der noch im Laden war, sich einen schlechten Scherz erlaubt hatte. Die beiden Kinder wurden von den Polizisten für ihr tapferes und richtiges Handeln gelobt. Ein Vater holte die beiden erschrockenen Jungs kurze Zeit später ab.

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