Im Köngener Römerpark sind Statuen, Altäre und Heiligtümer zu sehen. Foto: Ines Rudel

Mit einem Spielplatz will die Gemeinde Familien in den Römerpark locken.

Köngen - Mit einem Spielplatz will die Gemeinde Köngen den Römerpark aufwerten. Denn das schöne Grundstück ist als Ausflugsziel beinahe aus dem Gedächtnis des Landkreises Esslingen verschwunden. Wer hier spazieren geht, um sich an römischen Skulpturen, Grabsteinen und Altären zu erfreuen, der konnte das bisher ganz in Ruhe tun, denn so gut wie niemand hatte ihn dort gestört. Und genau das will die Gemeinde ändern. Ein Spielplatz soll Familien auf das Grundstück locken und Eltern wie Kinder mit den römischen Altertümern vertraut machen, sowie mit dem vom schwäbischen Albverein wieder aufgebauten Wachturm des Kastells von Grinario. So hieß Köngen noch in der römischen Kaiserzeit. Mit einer Spende von 150 000 Euro hat die Köngener Bürgerstiftung das Projekt ermöglicht. 120 000 Euro werden die Spielgeräte und die Bauarbeiten kosten, die restlichen 30 000 Euro werden benötigt, um das Gelände und die steinernen Kunstwerke abzusichern. Mit im Spiel ist das Landesdenkmalamt, das die Bauarbeiten überwachen wird, schließlich ist der ganze Römerpark, unter dem die Fundamente des Kastells liegen, denkmalgeschützt. Wie der Köngener Bürgermeister Otto Ruppaner berichtet, soll die Anlage am Sonntag, 8. Juli, mit einem kleinen Beiprogramm eingeweiht werden. Schon jetzt aber gibt es im Römermuseum Spielmöglichkeiten für Kinder. Dort können Jungen und Mädchen römischen Schmuck oder antike Brettspiele herstellen. (uls) Foto: Ines Rudel

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