Was muss und was kann gegen den Klimawandel getan werden? Rose von Stein meint, Klimaschutz braucht Zeit. Patrick Vexler sieht die Zeit davonrennen. Was ist die Lösung? – eine Diskussion über den Klimaschutz in Stuttgart.

Stuttgart - Die Meinungen gehen auseinander, wenn es um den Klimawandel geht. Das Thema bewegt, nicht nur die Kinder bei Fridays for Future-Demonstrationen, sondern auch im Stadtrat. Wie kann man Stuttgart klimafreundlicher machen? Was ist möglich und was ist nötig?

Klimanotstand für Stuttgart?

Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) möchte den Klimanotstand in Stuttgart einführen, doch AfD, CDU, FDP und Freie Wähler stellen sich dagegen. CDU-Fraktionschef Alexander Kotz ist der Meinung, dass sich Stuttgart durch den Feinstaubalarm schon genug strafen würde.

Sehen Sie hier: Diesel-Demonstrantin diskutiert mit Grünen-Stadtrat über Autos.

Doch was bedeutet ein „Klimanotstand“ überhaupt? Die Stadt Konstanz macht es vor. Dort hat der Gemeinderat für den Notstand im Bereich Klima abgestimmt. Das heißt konkret, dass die Stadt künftig das Thema Klimaschutz bei politischen Entscheidungen mit Priorität behandeln wird.

LED-Leuchten und E-Roller für den Klimaschutz

Stuttgart tut bereits einiges für den Klimaschutz: Die Stadt wechselt alte Leuchtröhren aus und ersetzt sie durch klimafreundliche LED-Leuchten. Außerdem wurde die Flotte der E-Roller ausgebaut. Doch die Stadt könnte noch mehr tun. Warum wird mit E-Rollern der Individualverkehr ausgebaut, wenn man die Menschen doch eigentlich dazu bewegen will, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen? Und was ist mit dem Verlust von Grünflächen am Stadtrand von Stuttgart, die bebaut werden sollen, um Wohnraum zu schaffen?

Diesen Fragen stellen sich die Stadträtin der Freien Wähler, Rose von Stein, und Patrick Vexler von Fridays for Future Stuttgart. In insgesamt drei Runden im Paternoster diskutieren sie über das Thema Klimaschutz. Es geht um die Frage, was der Gemeinderat für eine lebenswertere Stadt und das Erreichen der bundesweiten Klimaziele tun kann.

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