Der Bikepark Kirchheim (Kreis Esslingen) wird am Freitag und Samstag zur Bühne für Toleranz, Vielfalt und Musik. Diese Acts sind dabei.
Es wird laut, bunt und politisch: Am Freitag, 18. Juli, und Samstag, 19. Juli, verwandelt sich jeweils ab 17 Uhr der Bikepark Kirchheim, Jesinger Halde 5, in eine Bühne für Toleranz, Vielfalt und laute Bässe. Zum ersten Mal findet das Open-Air-Festival „Bass gegen Hass“ statt.
Dass der Eintritt an beiden Tagen frei ist, ist laut den Veranstaltern „ein Statement dafür, dass Kultur und Haltung für alle zugänglich sein sollen“. Organisiert wird das Festival von Jugendlichen des Kirchheimer Beteiligungsformats „BePart!“ gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus Linde des Kreisjugendrings Esslingen.
Besucher erwartet ein buntes Musikprogramm
Die Veranstalter kündigen als Highlight den österreichischen Rapper Michael Mörth alias „Mace“ an, der eigens aus Salzburg nach Kirchheim anreist, um gemeinsam mit seinem Musikerkollegen Karl Kayzer auf dem Festival ein musikalisches Zeichen gegen Ausgrenzung und Hass zu setzen.
Ihr Auftritt am Samstagabend ist der Abschluss eines bunten Bühnenprogramms. So sind unter anderem „Call Me Brutus“ mit dabei, die kürzlich beim Stuttgarter Kesselfestival mitwirkten. Die Kirchheimer DJs vom DutzDutz Kollektiv und DJ Sigma Gabriel von Bad Coffee Records sorgen zudem für jede Menge Bassmusik.
Verschiedene Initiativen sind mit Aktionen dabei
Doch „Bass gegen Hass“ ist einer Mitteilung der Organisatoren zufolge mehr als nur Musik: Neben den regionalen und überregionalen Acts aus den Genres Indie-Rock, Punk und Alternative erwartet die Festivalbesucher ein Rahmenprogramm mit Infoständen wie dem des Aktionsbündnis „Kein Bock auf Nazis“, Mitmachaktionen von „BePart!“ und dem Kirchheimer „Queertreff“ sowie die Ausstellung „Man wird ja wohl noch sagen dürfen“ des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg.