Die Pfarrer Thomas Mann (l.) und Christopher Sturm haben zusammen mit Bezirksvorsteherin Susanne Korge am Sonntag Begrüßungsworte gesprochen. Foto: Zeyer

Am Wochenende haben die katholische und die evangelische Kirchengemeinde gemeinsam gefeiert.

Stammheim - Petrus, da war man sich am Sonntagvormittag auf dem Stammheimer Kirchplatz einig, muss ein Freund der Ökumene sein. Hatte es morgens noch wie aus Kübeln geschüttet, so kam nach dem Gottesdienst in der katholischen Kirche Zum Guten Hirten die Sonne heraus, und der zweite Tag des ersten ökumenischen Stammheimer Kirchenfestes konnte planmäßig über die Bühne gehen.

Zwei Tage Lebensfreude

„Zwei Tage Lebensfreude (nicht nur) für Heilige“ lautete das Motto am Samstag und Sonntag. „Was innerhalb eines Gottesdienstes passiert, das möchten wir zum Teil heraustragen“, erläuterte Detlef von Rein, katholischer Kirchengemeinderat und Mitglied des Organisationsteams, das Konzept der Veranstaltung. Dabei konnten die beiden Gemeinden auf zahlreiche Helfer bauen, wie Gerald Birkenstock aus dem evangelischen Kirchengemeinderat erzählte. Bezirksvorsteherin Susanne Korge zeigte sich vom Fest und dessen Grundgedanken überzeugt und lobte alle Beteiligten: „Für so etwas braucht man aufgeschlossene Pfarrer, Kirchengemeinderäte und Gemeindeglieder.“ Christen beider Konfessionen würde mehr verbinden als trennen. Für Korge ist klar: „In Stammheim wird die Ökumene gelebt.“

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