Es gibt kaum ein schöneres Kinogelände in der Region als die Esslinger Burg. Foto: Horst Rudel

Das Programm für den diesjährige Freiluft-Kino auf der Esslinger Burg steht. Die Organisatoren halten eine bunte Palette sehenswerter Filme bereit.

Esslingen - Der ganz große Kracher, der uns ganz sicher die Bude füllt, ist dieses Mal nicht dabei.“ Es sind durchaus gemischte Gefühle, die Sibylle Tejkl und Stefan Hart haben, wenn sie als Geschäftsführer des Esslinger Kommunalen Kinos an das Kinojahr und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten für das kommende „Kino auf der Burg“-Festival denken.

Es sei, so beschreibt es Sibylle Tejkl, durchaus eine Herausforderung für das ehrenamtliche Auswahlteam gewesen, zehn klasse Filme aus der ihrem Gefühl nach immer größer werdenden Masse des Mainstream-Angebots herauszufiltern. Dennoch sind die beiden langjährigen Organisatoren des Kino-Spektakels optimistisch, dass sie auch in diesem Jahr vom Donnerstag, 26. Juli, bis zum Samstag, 4. August, eine ebenso reizvolle wie unterhaltsame Film-Mischung zusammengestellt haben. Zumindest einige Streifen sollten das Potenzial haben, 3000 Besucher anzulocken und damit das Burggelände zu füllen.

Das Spektrum reicht dabei vom Eröffnungsfilm „Kingsman: The Secret Service“ am 26. Juli, der Verfilmung des Comics „The Secret Service“, über familientaugliche Filme wie „Wunder“ und „Wohne lieber ungewöhnlich“ bis zu preisgekrönten Werken wie „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ oder Komödien wie „Fack Ju Göhte 3!“ Als Preview steht am 1. August die Verfilmung des Bestsellers „Deine Juliet“ au9f dem Spielplan, ein romantisches Drama, das auf der Kanalinsel Guernsey spielt und für das Stefan Hart kräftig die Werbetrommel rührt: „Ich bin wirklich kein Fan von Schnulzen, aber das hier ist eine wirklich tolle Schnulze, die auch noch eine spannende Geschichte erzählt und eine Hommage an das Lesen ist.“

Die Kartenpreise sind unverändert

Bei der Organisation setzten Tejkl und Hart auf das bewährte Konzept: Einlass ist jeweils von 19 Uhr an. Die Hälfte des Burg-Innenhofs ist bestuhlt, auf der anderen Hälfte können die Zuschauer ihre Picknickdecken ausbreiten. Gegen 20 Uhr – abhängig davon, ob die Filme um 21.45 Uhr oder 22 Uhr gezeigt werden – gibt es zunächst Livemusik mit täglich wechselnden Bands. Vor dem Hauptfilm dürfen sich die Zuschauer auf jeweils einen Kurzfilm freuen, wobei der Kult-Kurzfilm „Der Hahn ist tot“ in diesem Jahr am 30. Juli vor „Fack Ju Göhte 3“ laufen wird.

Wichtig ist Sibylle Tejkl der Hinweis auf den Jugendschutz: Man werde wie immer darauf achten, dass die verbindlichen Vorgaben der Freiwilligen Selbstkontrolle strikt eingehalten werden. Ganz unabhängig davon dürften Jugendliche unter 16 Jahren nur in Begleitung der Eltern kommen, weil die Filme bis 24 Uhr oder länger dauern. Der Kartenvorverkauf der unverändert 9,50 Euro teuren Tickets – ermäßigt kosten sie 6,50 Euro – beginnt am 1. Juli.

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