Rund 1800 Stühle warten auf begeistere Cineasten. Foto: Michael Steinert

Pünktlich zum Ende des Regens setzte die Filmvorführung ein. Zuvor beging der Esslinger Oberbürgermeister Jürgen Zieger den Tag des Ehrenamtes.

Esslingen - Der Himmel hatte ein Einsehen über dem Freilicht-Kino auf der Esslinger Burg: Zur Eröffnung am Mittwochabend hörte der Dauerregen auf, und es bevölkerten etliche Zuschauer die 1800 Sitzplätze des Festivals. Gut belegt war auch die Liegewiese, wo sich die echten Cineasten mit Schlafsäcken, Decken und Kissen entlang von orangenen LED-Markierungen ausbreiteten.

Noch einen Tag zuvor hatten die etwa 140 ehrenamtlichen Mitarbeiter von Sybille Tejkl, der Chefin des Kommunalen Kinos, eine wahre Schlammschlacht geschlagen, um das 14-tägige weit über den Landkreis hinaus bekannte Filmfestival aufzubauen. Traditionell war an diesem Abend auch der Esslinger Oberbürgermeister Jürgen Zieger anwesend, der mit den Besuchern den Tag des Ehrenamtes beging, und an Bürgersinn und das Füreinander-Einstehen in einer Gesellschaft der Gegensätze appellierte.

Der Auftakt-Film „Frühstück bei Monsieur Henry“, bescherte eine launige französische Film-Komödie. Überhaupt würden bei diesem Festival die Arthaus-Produktionen die Zahl der Blockbuster weit übertreffen, so die Einschätzung von Sybille Tejkl.

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