Säuglinge lernen so viel wie nie wieder in ihrem Leben Foto: dpa

In wenigen Jahren werden Kinder vom hilflosen Baby zum Menschen mit ausgeprägter Persönlichkeit. Welche Meilensteine Mädchen und Jungen erleben.

Erstes Jahr

Nie wieder lernt der Mensch so schnell so viel wie in den ersten 365 Tagen seines Lebens. Der erste Meilenstein ist das fröhliche Lächeln, das das Baby seinen Eltern mit etwa zwei Monaten schenkt. Ärger und Traurigkeit dagegen kann es meist erst im Alter von drei bis vier Monaten ausdrücken – zum Beispiel durch zusammengezogene Augenbrauen.

Schon ab dem vierten Monat unterscheidet das Kind seine Eltern von anderen Personen. Es kennt jetzt auch die Geschwister und Oma und Opa. Ab dem vierten Monat beginnt das Baby, Gegenstände zu erforschen: Erst durch gezieltes Greifen, dann durch Lippen und Zunge, es steckt sich ­alles in den Mund. Das Baby entdeckt nun auch seine Stimme: „Grrr“, brummt es gerne vor sich hin. Es hat Freude an ersten vokalen Lauten wie i und e.

Ab dem fünften Monat kommen neue Silben dazu. „Da-da-da“, „rö-rö-rö“, „ge- re-da“, heißt es dann. Zwischen dem siebten und dem zehnten Monat werden die meisten Babys mobil. Das Kind beherrscht seinen Körper immer besser: Drehen, robben, krabbeln – in dieser Reihenfolge wird die Umwelt erobert.

Am Ende des ersten Lebensjahres können einige Kinder schon laufen. Auch das erste „Mamamamama!“ oder „Papapapa!“ kommt manchen Kindern nun schon über die Lippen. Bis sie einen Satz aus zwei Wörtern bilden können, vergeht allerdings noch fast ein Jahr.

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