Eine Smartwatch ist wie ein Minicomputer am Handgelenk. Foto: dpa

Schlaue Accessoires wie Smartwatches sind praktisch, sammeln aber sehr viele Daten.

Stuttgart - ie steckt im Armband und in der Uhr am Handgelenk – manchmal auch im Schuh oder in der Brille. Bald wird sie wahrscheinlich auch immer öfter direkt in die Kleidung eingenäht. Die Rede ist von schlauer Technik in tragbaren Geräten. Solche Geräte werden auch Wearables (gesprochen: Wäräbels) genannt. Das Wort Wearable ist englisch und bedeutet tragbar. Gemeint sind also elektronische Geräte, die wir nah am Körper tragen – wie zum Beispiel Kopfhörer oder das Smartphone in der Hosentasche. Meistens verwendet man das Wort Wearable in der Welt von Sport und Mode. Jogger tragen Wearables am Handgelenk, die ihre Schritte zählen. Manche Leute haben auch besondere Uhren, Smartwatches, mit denen sie ihr Smartphone in der Tasche bedienen. Die Technik am Körper hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter entwickelt. Früher waren die Geräte einfach noch viel zu groß, um sie mit sich zu tragen. Heute sind die Chips und Batterien viel kleiner und die Möglichkeiten größer.

Mit ihren Wearables prüfen die Leute gern, wie viel sie sich bewegen und wie fit sie sind. Auch immer mehr Kinder besitzen schlaue Armbänder und Uhren – vielleicht hast du ja selbst eine Smartwatch. Die Sensoren in solchen Geräten messen etwa die Körpertemperatur und den Puls. Einige Wearables funktionieren aber auch als Fernbedienung: etwa, um den Fernseher, den Computer, das Licht oder elektrische Fensterläden zu steuern. In Zukunft sollen diese Minicomputer noch viel mehr können. Wearables werden wohl immer öfter zu unserem Alltag gehören, etwa als Teil der Kleidung. Forscher tüfteln schon an Textilien, die die Farbe wechseln, andere Geräte steuern oder dabei helfen, sich in einer Stadt zurechtzufinden. Doch wir sollten gut überlegen, wann und wo wir Wearables verwenden wollen. Denn die kleinen, unauffälligen Geräte können oft sehen, was wir sehen, und hören, was wir hören. Kritisch wird es, wenn diese Daten gespeichert werden. Denn sie könnten für andere Leute interessant sein.

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