TV-Star Willi Weitzel wills mal wieder wissen. Foto: Veranstalter

Mit dem Multivisionsvortrag „Willis wilde Wege“ gastiert TV-Star Willi Weitzel am 25. November im Theaterhaus Stuttgart.

Kann man unbeschadet einmal quer durch den Ammersee schwimmen? Wie lebt es sich in Kenias staubtrockenem Norden? Der Reporter, TV-Star und Welterforscher Willi Weitzel will’s mal wieder wissen: Mit dem Multivisionsvortrag „Willis wilde Wege“ gastiert er am 25. November im Theaterhaus.

Den Wunsch, den Ammersee zu durchschwimmen, hat er schon als Kind gehegt. Und nun als Erwachsener setzt er ihn auch um – trotz Schüttelfrost und Krämpfen. Mindestens ebenso interessiert wie an sportlichen Herausforderungen ist er an anderen Kulturen. Deshalb erzählt er dem jungen Publikum von Kenias Norden, wo eine schwere Dürre herrscht, und lässt sie den entbehrungsreichen Alltag der afrikanischen Kinder miterleben.

Charmant und fesselnd

Erst Hauptschullehrer von Beruf, fesselte Willi Weitzel mit der TV-Sendung „Willi will’s wissen“, in der er charmant den Dingen auf den Grund ging, viele junge Zuschauer. Weitere Serien, Bücher, CDs und auch Auszeichnungen folgten. Ob Natur, VIPs, Kochen oder Musik – Willi interessiert sich für alles. Sogar im Kino war er zu sehen – mit „Willi und die Wunder dieser Welt“. Übrigens engagiert sich der rasende Reporter selbst – etwa im Kinderhilfswerk Unicef.

Der unendlich wissbegierige Willi reist bei seinem Stuttgarter Auftritt auch nach Indien, wo Kinder wie Erwachsene arbeiten müssen. Im umkämpften syrischen Grenzgebiet lässt er sich außerdem von einem Mädchen erzählen, wie man mit dem Schälen von Knoblauchknollen ein wenig Geld verdienen kann. Sich mit dem geringen Lohn eine gute Ernährung zu leisten, ist nicht einfach. Und Willi erklärt auf einer Müllkippe in Manila, wie eine gesunde Ernährung aussieht.

Begeisternde Tierfotografien

Begeisterung werden seine Tierfotografien hervorrufen. Das Rüstzeug dazu besorgt er sich beim Profi und schlüpft mit dem Tierfotograf Konrad Wothe in sein Tarnzelt. Bis man ein Tier endlich mit der Kamera einfangen kann, heißt es warten, warten, warten. Trotzdem probiert es Willi auf eigene Faust und lauert in Alaskas Einöde den riesigen, brummigen Grizzlybären auf. Was man tun kann, um die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten, lernt Willi auf einem Forschungsschiff auf hoher See. Dort schwimmen ungeheure Mengen von Plastikmüll.

Wieder zu Hause angelangt, versucht es der Reporter ohne Plastik – ganz schön schwer. Auch in Deutschland kann man wilde Abenteuer erleben, wie Willi am Schluss beweist, und lässt sich dazu einfach an einem unbekannten Ort aussetzen. Wird er ohne Geld und Handy wieder nach Hause finden?

Willis wilde Wege: 25. November, Theaterhaus, 15 Uhr, Tickets unter 07 11 / 22 11 05

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