Ein Zeltlager im Oberen Donautal bei Beuron. (Archivbild) Foto: imago images / Arnulf Hettrich/Arnulf Hettrich

Landesgesundheitsminister Manfred Lucha hat angekündigt, dass Ferien- und Zeltlager für Kinder und Jugendliche ab Juli wieder – je nach Inzidenz – erlaubt sein sollen.

Stuttgart - Ferien- und Zeltlager für Kinder und Jugendliche sollen in Baden-Württemberg angesichts der sinkenden Corona-Infektionszahlen vom 1. Juli an genehmigt werden. Das hat Landesgesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) am Mittwoch im Landtag angekündigt. „Monatelang konnten viele Angebote für Kinder und Jugendliche nur eingeschränkt stattfinden. Das ändert sich jetzt“, sagte er. Die Angebote sollten mit der kommenden Verordnung „mutig, sicher und weitreichend“ geöffnet werden.

Nach der geplanten Verordnung werden entsprechende Angebote mit Übernachtung außerhalb des eigenen Haushalts für getestete, genesene oder geimpfte Personen zugelassen, wenn die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis unter 50 liegt. Bislang wird dies inzidenzunabhängig untersagt. Bei einem Wert unter 35 sollen weitere Erleichterungen folgen.

„Damit könnnen Ferienlager, Stadtranderholungen und Ferienprogramme unter Beachtung von Hygieneregeln je nach Ausgestaltung und Infektionslage in Stufen von 60, 120, 240 und sogar bis zu 360 Teilnehmende und Betreuungskräfte stattfinden“, teilte das Ministerium weiter mit. Viele Veranstalter arbeiten im Land an Ferien- und Zeltlagern für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien. Unter anderem das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) hatte die problematische Planung beklagt.

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