Weltmeister Sami Khedira (Mitte) und sein Bruder Rani (links), der derzeit bei RB Leipzig spielt. (Archivbild) Foto: Pressefoto Baumann

Sami Khedira hat seinem Bruder Rani gleich zwei Mal davon abgeraten, seinen derzeitigen Verein RB Leipzig zu verlassen. Rani, der in dieser Saison nur äußerst selten zum Einatz kam, solle sich durchbeißen.

Leipzig - Fußball-Weltmeister Sami Khedira hat Bruder Rani gleich zweimal von einem Weggang von Bundesligist RB Leipzig abgeraten. Sowohl im Sommer vergangenen Jahres als auch in der Winterpause habe er ihm abgeraten, den Verein zu wechseln, sagte Rani Khedira in einem Interview der „Leipziger Volkszeitung“ (Mittwoch). „Er spielt immer eine große Rolle in meinem Leben - und ich in seinem. Sami hat mir gesagt, dass ich nicht aufgeben, sondern mich durchbeißen soll“, berichtete er.

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Der 23 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler kam in dieser Saison praktisch nie zum Einsatz bis vor wenigen Wochen. Beim Rückspiel auswärts gegen Borussia Dortmund (0:1) hatte Khedira erstmals in der Startformation gestanden, in den Spielen bei Borussia Mönchengladbach (2:1) und zuhause gegen den 1. FC Köln (3:1) war er eingewechselt worden. Derzeit liegt er bei 110 Minuten, die er insgesamt für RB auf dem Rasen stand - von 1980 in der Liga. Für seine Auftritt hatte Rani Khedira danach Lob von Trainer Ralph Hasenhüttl bekommen.

„Zwei, drei Spiele ändern einiges, aber auch nicht alles. Wir, der Verein und ich, schauen uns die kommenden Wochen und Monate an“, sagte Rani Khedira. Im Winter habe es ein paar Optionen für einen Wechsel gegeben, „aber keine davon hat zu diesem Zeitpunkt richtig gepasst“. Hasenhüttl hatte erst am Sonntag betont, Khedira nicht hergeben zu wollen. „Wenn es nach mir geht, bekommt er einen neuen Vertrag.“

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