In Baden-Württemberg ist die Kelten-Begeisterung groß Foto: Förderverein Keltischer Fürstensitz Ipf

Tapfere Krieger, weise Frauen und stolze Druiden – das Bild der Kelten könnte Hollywood erdacht haben. Baden-Württemberg trumpft mit vielen Fundorten und einer „Keltenkonzeption“. Was hat sie bisher bewegt?

Stuttgart - Fundorte mit Zeugnissen keltischer Kultur aus der Eisenzeit prägen Baden-Württemberg in besonderer Weise. Mit der „Kelten-Konzeption“ versucht die Landesregierung seit 2019, die Schätze noch besser sichtbar zu machen. Sinnbild des Zehn- Millionen-Euro-Projekts ist der mehr als 2000 Jahre alte Silberring von Epfendorf-Trichtingen. „Die für die keltische Zeit typische Form des Rings ist ein sehr schönes Symbol für den Kreis der Keltenorte, der im Land entstehen soll und diese zusammenschließt“, sagt hierzu Petra Olschowski (Grüne), Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Unser Kelten-Themenpaket

Erschließen lassen sich die Fundorte, allen voran die Heuneburg und Hochdorf, über interaktive Mediennutzung künftig auch zentral aus dem Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss in Stuttgart. Mit einem Themenpaket beleuchtet unsere Zeitung den Stand der „Kelten-Konzeption“.

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