Stop and Go zum Stadion Foto: Lg/Achim Zweygarth

Das vielfach erwartete Verkehrschaos rund um den Neckarpark ist am Dienstagabend ausgeblieben. Obwohl der Anpfiff des Heimspiels des VfB Stuttgart mit der Rush Hour im Berufsverkehr zusammenfiel, gab es nicht mehr Staus als sonst. Lediglich die S-Bahnen verzeichneten volle Züge und Verspätungen.

Stuttgart - Anpfiff mitten im Berufsverkehr – das verhieß nichts Gutes. Weil der VfB Stuttgart am Dienstagabend von 17.30 Uhr an sein Heimspiel gegen den aktuellen Zweitliga-Tabellenführer Eintracht Braunschweig ausgetragen hat, war allgemein ein Verkehrschaos rund ums Stadion sowie auf den Zufahrtsstraße zum Neckarpark befürchtet worden. Doch bis Spielbeginn hielten sich die Staus in den für Stuttgart normalen Grenzen.

Staus gab es etwa – auch baustellenbedingt – auf der B 10/B 14 zwischen dem Wilhelma-Theater und der Gaisburger Brücke. Auch auf der Mercedesstraße und auf Abschnitten der Benzstraße sowie der Talstraße mussten sich Autofahrer ab etwa 16 Uhr in Geduld üben. Auch auf der Cannstatter Straße sowie der Wolframstraße in Richtung Neckarpark kamen die Fahrzeuge teilweise im Feierabendverkehr nur im Schneckentempo voran.

Offenbar haben sich viele Autofahrer vor allem aus der Region den Appell der Stuttgarter Stadtverwaltung zu Herzen genommen, an diesem Tag besser mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs zu sein, was allerdings wiederum etwa bei der S-Bahn zu Problemen führte. Aufgrund des erhöhten Fahrgastaufkommens an der S-Bahn-Haltestelle Schwab­straße mussten sich die Fahrgäste der Linien S 1 , S 2, S 3, S 4, S 5, S 6 und S 60 mit übervollen und verspäteten Zügen abfinden.

Stadtbahnen waren gut frequentiert – aber keine Behinderungen

Die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) hatte eigens zusätzliche Stadtbahnen eingesetzt – die rund 80 Meter langen Doppelzüge können bis zu 500 Passagiere befördern. Bis kurz vor Anpfiff der Partie hielt sich das Passagieraufkommen allerdings im völlig normalen Rahmen. „Man merkt, dass mehr los ist als sonst, aber es läuft alles reibungslos“, so eine Sprecherin der SSB.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: