Wegen des schlechten Wetters trug Herzogin Kate über ihrem Pfauen-Kleid einen tannengrünen Mantel. Foto: Getty Images

Schön wie ein Pfau: Herzogin Kate beweist Mut zum Muster und zeigt, dass sie den Titel der royalen „Fashion Queen“ noch lange nicht an ihre Schwägerin Meghan abtreten muss.

Blackpool - Wer wagt, der gewinnt: Mit dem Outfit, das Herzogin Kate am Mittwoch beim Besuch in der Küstenstadt Blackpool trug, hat die 37-Jährige einige Punkte auf dem Modekonto eingefahren. Die Frau von Prinz William trug ein mutiges Pfauenfeder-Muster.

Die Blogger von „What Kate Wore“ erkannten in dem Hemdblusenkleid mit Gürtel und transparenten Ärmeln einen Entwurf von Michael Kors – genauer gesagt, aus der jüngeren, günstigeren Linie der Marke. Dazu kombinierte Kate schwarze Wildlederstiefel. Fertig war der Boho-Look à la Herzogin.

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Wegen des ungemütlichen Wetters an der irischen See trug die Herzogin von Cambridge einen tannengrünen Mantel über dem Pfauen-Kleid. Der ist ein treuer Begleiter der 37-Jährigen: Kate holt ihn seit 2015 immer wieder aus dem Kleiderschrank. Nicht umsonst gilt die Frau von Prinz William als Meisterin des Moderecyclings.

William und Kate besuchten Blackpool, um sich vor Ort ein Bild von der Wohnungsnot in der 140.000-Einwohner-Stadt zu machen.

Oft fehlte Kate der modische Mut

Modekritiker hatten in den vergangenen Monaten immer wieder bemängelt, Kates Stil sei zu konservativ geworden. Viele Kostüme, gedeckte Farben, viel Karo – tatsächlich sah man die dreifache Mutter häufiger in sehr traditionellen Looks, die auch eine zehn Jahre ältere Frau gut hätte tragen können.

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Es wirkte fast, als habe die Herzogin ihren Mut zu stylischen Auftritten verloren. Das Michael-Kors-Kleid jedenfalls sticht positiv aus dem Einheitsbrei der vergangenen Monate heraus.

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