Auch Stare waren unter den toten Vögeln. (Symbolbild) Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

In einer kleinen Stadt in Missouri fallen mehr als tausend Vögel tot vom Himmel. Sie landen auf Feldern und in Vorgärten. Viele von ihnen weisen Verletzungen an den Flügeln auf.

Sikeston - Mehr als tausend Vögel sind am vergangenen Sonntag in Sikeston, einer Stadt im US-amerikanischen Bundesstaat Missouri, tot vom Himmel gefallen. Auf der städtischen Facebook-Seite berichten Augenzeugen, dass es sich bei den Kadavern um unterschiedliche Singvogelarten handelte, vor allem Grackeln und Stare. Neben den gestorbenen Tieren lagen nach Angaben der Stadt viele Vögel verletzt auf Feldern und in Vorgärten. Auch die toten Vögel wiesen Verletzungen an den Flügeln auf.

Als Grund für die Katastrophe vermuten Experten einen Sturm, der kurz zuvor über Sikeston gerollt war. „Starke Winde, Blitze und Hagel“ hätten wohl dafür gesorgt, dass die im Block unterwegs gewesenen Vögel abgestürzt, zum Teil verletzt oder gestorben seien. Bilder aus Sikeston sehen Sie in diesem Video:

Laut Experten ist es zwar äußerst ungewöhnlich, dass Vögel wegen zu harschen Wetterbedingungen derart außer Kontrolle geraten, allerdings nicht unmöglich. Genauere Untersuchungen sollen nun weiteren Aufschluss darüber geben, wie sich der Vorfall abgespielt haben könnte.

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