Freudenschrei in Oberstdorf: Karl Geiger feiert den Triumph bei seinem Heimspiel Foto: AFP/CHRISTOF STACHE

Der Dienstagabend zierte aus deutscher Sportsicht dieses so verrückte Corona-Jahr 2020, denn an drei Standorten gab es ein Feuerwerk der Emotionen – mit zwei großen Siegen und einem großen Drama.

Stuttgart - Das Beste kommt zum Schluss? Ein guter Schluss ziert alles? Ende gut, alles gut? Egal, suchen Sie sich was aus – denn überall liegen Sie richtig. Der Dienstagabend zierte aus deutscher Sportsicht dieses so verrückte, nervenaufreibende Corona-Jahr 2020, denn innerhalb weniger Stunden gab es an drei Standorten zum Ausklang ein Feuerwerk der Emotionen. Und zumindest zweimal ein Happy End. Und einmal, nun ja, ein Drama der schlimmen Art. Der Sport zeigte sich von seiner schönsten Seite: packend, mitreißend, mit Protagonisten voller Leidenschaft.

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Zuerst triumphierte der Oberstdorfer Karl Geiger bei seinem Heimspiel zum Auftakt der Vierschanzentournee und flog der Konkurrenz davon. Ein paar Stunden später dann setzten sich die ersatzgeschwächten, geschlauchten, aber so famos kämpfenden Handballer des THW Kiel die europäische Krone auf und besiegten den großen Favoriten FC Barcelona im Finale der Champions League in Köln.

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Und dann, fast zeitgleich, gab es das große Drama bei der Darts-WM in London, als der deutsche Senkrechtstarter Gabriel Clemens gegen den Polen Krzysztof Ratajski im Achtelfinale in der letzten Runde des letzten Satzes sieben Möglichkeiten zum Erfolg ungenutzt ließ– nachdem Ratajski selbst vor seinem entscheidenden Wurf zehnmal seine Chancen versemmelte und den Sack nicht zumachte.

Drama, Baby, Drama, das war das Motto dieses Dienstabends, dieses so wunderbar emotionalen Jahresausklangs des Sportjahres 2020 – viel Spaß mit unserer Bildergalerie.

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