Christian Gentner wird trotz des Verlusts seines Vaters in Wolfsburg spielen. Foto: Baumann

Die Trauer nach dem Tod seines Vaters ist groß. Doch Christian Gentner hat sich dazu entschlossen, dennoch an diesem Dienstag (20.30 Uhr) im Spiel beim VfL Wolfsburg für den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart aufzulaufen.

Stuttgart - Der Kapitän geht voran, auch in schweren persönlichen Zeiten. Christian Gentner vom VfB Stuttgart wird trotz des Todes seines Vaters Herbert an diesem Dienstagabend (20.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga beim VfL Wolfsburg auflaufen. Der 33-jährige Kapitän trainierte am Montag mit und trat danach mit der Mannschaft die Reise zu dem Auswärtsspiel in der VW-Stadt an.

Einsatz am Geburtstag des Vaters

Sein Vater starb am Samstag nach dem Stuttgarter 2:1-Heimsieg im Businessbereich der Mercedes-Benz-Arena nach verzweifelten Reanimationsversuchen an einem Herzinfarkt. An diesem Dienstag wäre Herbert Gentner 66 Jahre alt geworden. „In einer solch schwierigen Situation handelt jeder Mensch individuell. Es war für uns von Beginn an klar, dass wir im Hinblick auf die Spiele beim VfL Wolfsburg und gegen Schalke 04 jede Entscheidung von Christian respektiert hätten“, sagt VfB-Sportvorstand Michael Reschke. „Es spricht für seine persönliche Identifikation mit unserem Club und die außergewöhnliche Beziehung der Familie Gentner zum VfB, dass Christian in beiden Partien spielen wird. Seine Entscheidung verdient tiefen Respekt.“

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