Gonzalo Castro ist prinzipiell offen, einen Teil der Folgen der Corona-Krise selbst mitzutragen. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Der neue VfB-Kapitän Gonzalo Castro äußert sich verständnisvoll zu einem möglichen Gehaltsverzicht. Er rät dazu, offen mit dem Thema umzugehen.

Stuttgart - Der neue Kapitän Gonzalo Castro hätte Verständnis für einen möglichen erneuten Gehaltsverzicht beim VfB Stuttgart. „Man sollte sehr offen mit dem Thema umgehen und als Mannschaft oder als Verein eine Lösung finden“, sagte der 33-Jährige am Mittwoch: „Das ist uns bewusst geworden, als wir am Anfang der Coronapause nicht wussten, ob wir überhaupt noch spielen können.“ Der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger hatte kürzlich gesagt, dass sich der schwäbische Fußball-Bundesligist mit einem möglichen weiteren Gehaltsverzicht der Profis beschäftigt.

In der Debatte um die Fan-Rückkehr sieht Castro keine Wettbewerbsverzerrung für den Fall, falls es kein einheitliches Vorgehen geben sollte. „Das ist ein bisschen einfach gesagt, das als Ausrede zu nehmen“, sagte der Routinier. „Solange die Gewährleistung da ist, dass es sicher ist, das Fans im Stadion sind und kein Risiko besteht, finden wir das alle okay.“

Trotz der Corona-Pandemie planen mehrere Fußball-Bundesligisten den Saisonstart mit konkreten Konzepten vor Zuschauern. RB Leipzig darf nach der Freigabe durch die Stadt zum Liga-Auftakt am 20. September gegen den FSV Mainz 05 beispielsweise bis zu 8500 Zuschauer zulassen.

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