Hans-Frieder Rabus freut sich über mehr Freizeit im Ruhestand. Foto: Isabelle Müller

Hans-Frieder Rabus verabschiedet sich am Sonntag mit Gottesdiensten im Asemwald und in Schönberg.

Asemwald - Hans-Frieder Rabus geht mit Wehmut. Sechs Jahre war er evangelischer Pfarrer in den Gemeinden Birkach, Asemwald und Schönberg. Nun geht er in den Ruhestand. Seine Hauptaufgabe war es, Menschen im kirchlichen Dienst geistig zu begleiten. Am Schönsten war es, wenn er spürte, dass sein Angebot angenommen wurde. „Ich werde den Job vermissen“, sagt er.

Seine halbe Stelle im Bereich geistlicher Begleitung hat Rabus selbst erfunden und dem Oberkirchenrat vorgeschlagen. „Als Pfarrer ist man immer anderen Menschen zugewandt. Da vergisst man schnell die eigene Seele“, sagt der 65-Jährige. „Wie bleibt der Pfarrer bei Trost,“ lautet daher die Mission, die er im Haus Birkach umsetzt, dem Studienzentrum der evangelischen Landeskirche.

Rabus ist in Schwäbisch Hall geboren, in Ulm aufgewachsen und hat in Wuppertal, Heidelberg, Bonn und Tübingen Theologie und Psychologie studiert. Seine Vikarzeit verbrachte er in Laichingen, wo er neun Jahre als Gemeindepfarrer gearbeitet hat. Seine Exerzitien-Ausbildung hat er bei den Jesuiten gemacht. Sieben Jahre lang war er in der Diakonissenanstalt Stuttgart Stellvertreter des theologischen Direktors. Es folgten weitere neun Jahre als Dekan im Kirchenbezirk Ludwigsburg. Rabus: „Ich kann den Beruf als Pfarrer nur empfehlen. Ich kenne keinen anderen, der näher am Menschen und deshalb so vielfältig und faszinierend ist.“

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