Kanzlerin Angela Merkel stattete gemeinsam mit ihrem Mann Joachim Sauer (links) der historischen Ausgrabungsstätte Pompeji einen Besuch ab. Foto: dpa

Es hat schon Tradition, dass Angela Merkel ihren Oster-Urlaub am Golf von Neapel verbringt. Jetzt wurde sie an der Ausgrabungsstätte Pompeji gesichtet. Auch andere Orte buhlen um die deutsche Kanzlerin - sogar mit einer eigenen Pasta-Kreation.

Es hat schon Tradition, dass Angela Merkel ihren Osterurlaub am Golf von Neapel verbringt. Jetzt wurde sie an der Ausgrabungsstätte Pompeji gesichtet. Auch andere Orte buhlen um die deutsche Kanzlerin - sogar mit einer eigenen Pasta-Kreation.

Pompeji - Kanzlerin Angela Merkel (59) verbringt ihren Osterurlaub wieder in Italien. Am Sonntag besuchte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Joachim Sauer (64) die historische Ausgrabungsstätte Pompeji. Die beiden waren etwa drei Stunden an dem Unesco-Weltkulturerbe in der Nähe von Neapel, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Demnach sollte Merkel anschließend nach Ischia reisen, wo sie auch in den Vorjahren ihren Oster-Urlaub verbracht hatte.

Eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht. Die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz hatte am Freitag lediglich angekündigt, Merkel werde in der Woche vor Ostern nicht in Berlin sein. „Die Bundeskanzlerin spannt einige Tage aus.“

Auch andere italienische Orte buhlen um Merkel

Auch andere Orte in Italien buhlen um die Aufmerksamkeit der deutschen Regierungschefin. Köche wollen sie mit einem speziellen Pasta-Gericht in die Stadt Sorrent locken. Der dortige Restaurant-Verband teilte am Wochenende mit, Ischia sei zwar wunderschön, genauso wie die Inseln Capri und Procida sowie viele andere Orte in der Region Kampanien. „Aber bitte geben Sie uns die Ehre und kommen Sie zumindest für einen Tag zu uns“, hieß es in einem Appell an die Bundeskanzlerin.

Das Gericht, um das es geht: Fedelini-Pasta - eine Art Spaghetti - mit Sardellen, Sorrento-Walnüssen und Amalfi-Zitronen. Es sei eine Abwandlung eines Klassikers, den schon Italien-Reisende wie Goethe zu schätzen wussten, sagte eine Verbandssprecherin.

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